EMBRACE ist keine Reformrhetorik. EMBRACE ist eine staatliche Entscheidungsarchitektur: Sie prüft, wo das bestehende Schutz- und Justizsystem minimal erweitert werden muss, damit es die Realität erkennt, die es bereits schützen soll.
Das System arbeitet formal korrekt – und kann dennoch strukturell blind sein für komplexe, nicht-intentionale Gewaltformen. EMBRACE macht das System fähig, seine Pflicht aus der Konvention in der Praxis zu erfüllen – ohne Zuständigkeiten oder Gesetze neu zu verhandeln.
Makro-Kriterium Welche minimalen Erweiterungen machen bestehende Prozesse so robust, dass nicht nur Formalität, sondern Realitätsfähigkeit entsteht?
Hinweis: EMBRACE ist absichtlich staats-kompatibel formuliert: nicht Anklage, nicht „Kulturkampf“, sondern Systemdesign-Grenzen + pragmatische Erweiterung.
Das bestehende Schutz- und Justizsystem arbeitet formal korrekt, ist aber strukturell nicht in der Lage, komplexe, nicht-intentionale Gewaltformen zuverlässig zu erkennen.
EMBRACE entscheidet über minimal-invasive Systemerweiterungen, damit bestehende Strukturen verlässlich erkennen, was sie bereits schützen sollen. Keine Neuzuordnung – mehr Entscheidungssicherheit.
Tipp: In Gesprächen wirkt Satz 4 als De-Trigger (keine Schuld), Satz 7 als Machbarkeitssignal (minimal-invasiv).